Wallbox Ampere Point PRIME 22 kW i 11 kW z kablem Type 2 - porównanie mocy

Wallbox mit 11 kW oder 22 kW? Welche Leistung für eine ein- und dreiphasige Installation?

Für zu Hause wähle eine 11-kW-Wallbox. Die meisten Elektroautos haben ein Onboard-Ladegerät mit einem Limit von 11 kW, und eine leistungsstärkere Station verkürzt bei ihnen die Ladezeit nicht um eine einzige Minute. Eine 22-kW-Wallbox ist in drei Fällen sinnvoll: Das Auto nimmt 22 kW Wechselstrom auf, du lädst zwei Fahrzeuge abwechselnd oder du baust eine gewerbliche Installation für die Zukunft. Voraussetzung für beide Leistungen ist ein dreiphasiger Anschluss. Bei einer einphasigen Installation funktioniert keine dieser Wallboxen mit voller Leistung; die bessere Lösung ist ein 7,4-kW-Ladegerät.

Diese Wahl wirkt wie eine Kostenentscheidung, tatsächlich geht es darum, was in deinem System den Engpass darstellt. Die Ladeleistung mit Wechselstrom wird durch das schwächste von drei Gliedern bestimmt: den Stromanschluss des Gebäudes, die Wallbox und das Onboard-Ladegerät im Auto. Der Kauf einer leistungsstärkeren Ladestation verschiebt dieses Limit nicht, sondern verlagert es lediglich an eine andere Stelle.

Im Folgenden schlüsseln wir diese drei Ebenen nacheinander auf, beginnend beim Auto, denn dieses beendet die Diskussion am häufigsten.

Wie viel Wechselstrom nimmt dein Auto auf?

Das Onboard-Ladegerät, auf Englisch „on-board charger“, ist ein System im Auto, das den Wechselstrom aus der Steckdose in Gleichstrom zum Laden der Batterie umwandelt. Sein Parameter bestimmt die maximale AC-Ladeleistung – unabhängig davon, was an der Wand installiert ist.

Der Marktstandard im Jahr 2026 liegt bei 11 kW. Eine Unterstützung von 22 kW ist selten und meist eine kostenpflichtige Option bei der Bestellung des Autos. Einige Stadtautos und Plug-in-Hybride haben ein noch niedrigeres Limit von 3,7 oder 7,4 kW.

AC-Limit des Autos Für wen das gilt Was daraus folgt
3,7 kW Die meisten Plug-in-Hybride, einige Stadtautos Eine Wallbox ist nicht sinnvoll. Ein mobiles Ladegerät an einer Haushaltssteckdose reicht aus.
7,4 kW Autos, die einphasig mit 32 A laden Eine 11-kW-Wallbox funktioniert, aber das Auto nimmt trotzdem nur 7,4 kW auf.
11 kW Die große Mehrheit der Elektroautos Eine 11-kW-Wallbox reicht vollkommen aus. 22 kW bringen keinen Vorteil.
22 kW Wenige Modelle, häufig nur als kostenpflichtige Option Erst hier verkürzt eine 22-kW-Wallbox die Ladezeit.

Diesen Parameter findest du in der Bedienungsanleitung des Autos oder im technischen Datenblatt unter „AC-Laden“ oder „maximale Ladeleistung mit Wechselstrom“. Gibt der Hersteller zwei Werte an, zum Beispiel 11 kW und 22 kW, bezieht sich der höhere Wert auf die Version mit optionalem Onboard-Ladegerät. Prüfe die technischen Daten deines Fahrzeugs, nicht die des Modellprospekts.

Einphasig oder dreiphasig? Diese Frage ist wichtiger als die Leistung

11-kW- und 22-kW-Wallboxen sind dreiphasige Geräte. 11 kW entstehen aus drei Phasen mit jeweils 16 A, 22 kW aus drei Phasen mit jeweils 32 A. Ohne Drehstromversorgung im Gebäude erreicht keine der beiden ihre Nennleistung.

In polnischen Einfamilienhäusern ist ein Drehstromanschluss die Regel. In Wohnungen, älteren Mietshäusern, Reihenhäusern und gemieteten Garagen ist die Situation unterschiedlich. Die Prüfung dauert eine Minute: Sieh in den Verteilerkasten. Wenn am Eingang ein einzelner einpoliger Hauptschalter sitzt, hast du eine Phase. Drei nebeneinanderliegende Schalter oder ein dreipoliger Schalter bedeuten eine dreiphasige Installation.

  • Du hast drei Phasen: Eine 11-kW-Wallbox ist die naheliegende Wahl. Eine 22-kW-Wallbox solltest du nur in Betracht ziehen, wenn dein Auto diese Leistung nutzt.
  • Du hast eine Phase: Das Maximum liegt bei etwa 7,4 kW und 32 A. Eine sinnvolle Lösung ist ein mobiles 7,4-kW-Ladegerät statt einer Wallbox, da der Komfortunterschied gering und der Preis deutlich niedriger ist.
  • Du erwägst den Wechsel auf drei Phasen: Dafür musst du beim Netzbetreiber eine Änderung der Anschlussbedingungen beantragen und den Verteiler umbauen lassen. Die Kosten können höher sein als für die Wallbox allein. Kalkuliere daher beides zusammen, bevor du dich für eine Ladestation entscheidest.

Hält dein Anschluss das Laden aus?

Die dritte Ebene ist die Anschlussleistung, also der im Vertrag mit dem Energieversorger eingetragene Wert. Sie legt die Obergrenze für das gesamte Gebäude fest, einschließlich der Wallbox.

Eine 11-kW-Wallbox zieht bei voller Auslastung 16 A an jeder der drei Phasen. Wenn gleichzeitig das Induktionskochfeld, der Backofen und die Wärmepumpe laufen, kann die Summe die Hauptsicherung überschreiten und den Schutzschalter auslösen. Deshalb ist es bei älteren Installationen und geringeren Anschlussleistungen praktischer, den Ladestrom zu begrenzen, statt um eine stärkere Wallbox zu kämpfen.

Eine 22-kW-Wallbox zieht 32 A pro Phase, also doppelt so viel. Bei einem typischen Hausanschluss bedeutet das, dass das Laden mit voller Leistung die gleichzeitige Nutzung bestimmter Geräte ausschließt. Das ist ein praktisches Argument gegen 22 kW, selbst wenn das Auto theoretisch eine solche Leistung aufnehmen kann.

Wie lange dauert das Laden mit 11 kW und 22 kW tatsächlich?

Die Ladezeit lässt sich einfach berechnen: Batteriekapazität geteilt durch Ladeleistung. Im Folgenden drei typische Kapazitäten und vier Leistungsszenarien.

Batterie 3,7 kW 7,4 kW 11 kW 22 kW
13 kWh (Plug-in-Hybrid) 3,5 h 2 h Das Auto nimmt es nicht an Das Auto nimmt es nicht an
50 kWh (Stadtauto) 13,5 h 7 h 4,5 h 2,5 Std.*
77 kWh (SUV / Kombi) 21 h 10,5 h 7 h 3,5 Std.*

*Die Spalte 22 kW gilt ausschließlich, wenn das Onboard-Ladegerät des Autos 22 kW unterstützt. Andernfalls ist die Ladezeit dieselbe wie in der Spalte 11 kW.*

Beachte einen Punkt: Beim Laden über Nacht spielt der Unterschied zwischen 11 und 22 kW normalerweise keine Rolle. Das Auto steht 8 bis 12 Stunden zu Hause, und 11 kW laden in dieser Zeit selbst eine große Batterie von leer bis voll. Die Verkürzung der Ladezeit von 7 auf 3,5 Stunden macht nur dann einen Unterschied, wenn du das Auto mitten am Tag nachladen und schnell wieder losfahren musst.

Wann lohnt sich 22 kW wirklich?

  • Das Auto unterstützt 22 kW AC. Eine notwendige Voraussetzung. Ohne diese Unterstützung zahlst du für eine Funktion, die nicht genutzt werden kann.
  • Zwei Autos im Haushalt. Du lädst sie in einer Nacht nacheinander, sodass ein kürzerer Ladezyklus pro Auto die tatsächliche Kapazität des Ladepunkts erhöht.
  • Laden tagsüber mit einem kurzen Zeitfenster. Unternehmen, Praxis, Agrotourismusbetrieb. Das Auto steht zwei Stunden und soll anschließend geladen weiterfahren.
  • Gewerbliche Installation und zukünftige Fahrzeuge. Ein Austausch der Wallbox in drei Jahren kostet mehr als der heutige Aufpreis, sofern der Anschluss 32 A pro Phase verkraftet.

Wenn keiner dieser vier Punkte deine Situation beschreibt, ist 11 kW die sicherere Wahl: günstiger in der Anschaffung, schonender für die Installation und für das Auto ausreichend.

Modelle mit beiden Leistungen findest du in den Kollektionen Wallbox 11 kW und Wallbox 22 kW. In der PRIME-Serie beträgt der Preisunterschied zwischen den Versionen 300 zł, während die Ausstattung identisch ist: ein 7,5 Meter langes Type-2-Kabel mit Stecker, App-Steuerung über WLAN, OTA-Updates, RFID-Zugangskontrolle, ein Not-Aus-Taster und ein IP65-Gehäuse für die Außenmontage.

Reicht ein tragbares Ladegerät anstelle einer Wallbox aus?

Bei einer Phase und seltenem Laden zu Hause: ja. Ein an eine CEE-16-A-Drehstromsteckdose angeschlossenes tragbares 11-kW-Ladegerät liefert genau dieselbe Leistung wie eine 11-kW-Wallbox, kostet weniger und fährt mit dir auf Reisen. Dafür musst du Abstriche beim Komfort machen: Du musst es aufbauen, aufrollen und irgendwo verstauen.

Die Wallbox spielt ihre Stärken dort aus, wo du täglich am selben Ort lädst. Sie verfügt über eine feste Halterung für den Stecker, eine Zugangskontrolle und du musst nichts aus dem Kofferraum nehmen. Viele Fahrer entscheiden sich letztlich für beide Lösungen: eine Wallbox zu Hause und ein tragbares Ladegerät im Auto.

Wenn du dich für eine tragbare Version entscheidest und an verschiedenen Orten lädst, sieh dir die Q PRO-Serie mit austauschbaren Steckern an. Ein Gerät unterstützt nach dem Wechsel des Adapters eine Haushaltssteckdose sowie CEE 16 A und CEE 32 A.

Was eine leistungsstärkere Wallbox nicht verändert

  • Ladezeit an einer Schnellladestation. Eine Wallbox arbeitet mit Wechselstrom, Gleichstrom-Ladesäulen an Autobahnen sind ein völlig anderes System mit bis zu 350 kW.
  • Reichweite des Autos. Die Leistung beeinflusst, wie schnell du Energie nachlädst, nicht, wie viel Energie die Batterie aufnehmen kann.
  • Energiekosten. Du zahlst für kWh, nicht für kW. Die Rechnung wird durch den Tarif und den Ladezeitpunkt beeinflusst, nicht durch die Leistung der Station.
  • Batterieverschleiß. Das Laden mit Wechselstrom bis 22 kW ist schonend für die Zellen – unabhängig von der gewählten Leistung.

Häufig gestellte Fragen

Wallbox mit 11 kW oder 22 kW für zu Hause?

Für ein Einfamilienhaus solltest du 11 kW wählen. Die meisten Elektroautos haben ein Onboard-Ladegerät mit einer Begrenzung auf 11 kW, daher verkürzt eine stärkere Station die Ladezeit nicht. Ziehe 22 kW nur in Betracht, wenn dein Auto 22 kW Wechselstrom unterstützt, du zwei Fahrzeuge lädst oder eine Installation für ein Unternehmen planst.

Lädt eine 22-kW-Wallbox jedes Auto schneller?

Nein. Die tatsächliche Leistung entspricht dem niedrigsten Wert von drei Größen: der Anschlussleistung des Gebäudes, der Leistung der Wallbox und der Leistung des Onboard-Ladegeräts des Autos. Ein Auto mit einer Begrenzung auf 11 kW lädt an einer 22-kW-Station genau gleich schnell wie an einer 11-kW-Station.

Kann ich eine Wallbox an einer einphasigen Installation montieren?

Wallboxen mit 11 kW und 22 kW benötigen eine dreiphasige Stromversorgung. Bei einer Phase beträgt die maximale Ladeleistung bei 32 A etwa 7,4 kW. In diesem Fall ist ein tragbares 7,4-kW-Ladegerät praktischer als eine Wandladestation.

Wie kann ich überprüfen, ob ich zu Hause drei Phasen habe?

Schau in den Sicherungskasten. Ein einpoliger Hauptschalter weist auf eine einphasige Installation hin, drei nebeneinanderliegende Schalter oder ein dreipoliger Schalter auf eine dreiphasige Installation. Die Information findest du auch im Vertrag mit dem Energieversorger bei der Anschlussleistung.

Wie lange dauert das Laden eines Autos mit einer 11-kW-Wallbox?

Eine 50-kWh-Batterie lädt sich in etwa 4,5 Stunden von null auf voll, eine 77-kWh-Batterie in etwa 7 Stunden. Eine typische tägliche Nachladung von 5 bis 15 kWh schafft eine 11-kW-Wallbox in weniger als einer Stunde.

Wie hoch ist der Preisunterschied zwischen einer 11- und einer 22-kW-Wallbox?

In der PRIME-Serie ist die 22-kW-Version bei identischer Ausstattung um mehrere hundert Złoty teurer als die 11-kW-Version. Hinzu kommen höhere Installationskosten, da ein dickeres Stromkabel und stärkere Schutzvorrichtungen erforderlich sind. Die aktuellen Preise beider Versionen findest du in den Kollektionen Wallbox 11 kW und Wallbox 22 kW.

Belastet eine 22-kW-Wallbox die Hausinstallation?

Ja. Er zieht an jeder der drei Phasen bis zu 32 A, also doppelt so viel wie die 11-kW-Version. Bei einer typischen Hausanschlussleistung kann das Laden mit voller Leistung den Betrieb anderer Geräte beeinträchtigen. Deshalb empfiehlt es sich, den Ladestrom in den Einstellungen zu begrenzen.

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