Bevor Sie Ihr Elektrofahrzeug zum ersten Mal an das elektrische System Ihres Hauses anschließen, ist es wichtig sicherzustellen, dass Ihre Installation für Ihr Elektrofahrzeug bereit ist. Während ein lizenzierter Elektriker eine gründliche Installationsprüfung durchführen sollte, finden Sie hier eine kurze Anleitung, worauf Sie achten sollten: Überprüfung des richtigen Leiterquerschnitts: Tragbare Ladegeräte für Elektroautos sind dafür ausgelegt, Strom bei 230V 16A oder 3,7 kWh (230V x 16A = 3.680W) zu führen. Um einen solchen Strom von Ihrem Verteilerkasten zum Fahrzeug zu übertragen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre elektrische Installation Kabel mit dem richtigen Querschnitt verwendet. Ein Elektriker sollte Ihnen helfen, Kabel mit einem Mindestleiterquerschnitt von 2,5mm² (für Kupferleiter; Aluminium kann einen größeren Querschnitt erfordern) auszuwählen. Wir empfehlen aus Sicherheitsgründen Kabel mit einem Leiterquerschnitt von mindestens 3,5mm² zu verwenden. Beachten Sie, dass auch die Kabellänge den erforderlichen Querschnitt beeinflussen kann. Verwendung einer 16A-Steckdose: Die Steckdose sollte in der Lage sein, einen Strom von 16A zu führen. Prüfen Sie die Beschriftungen auf der Steckdose, die oft unter Licht sichtbar sind und "16/250" anzeigen, was die maximale Stromstärke und Spannung bedeutet. Wenn die Beschriftungen nicht sichtbar sind, können sie auf der Rückseite sein, was eine Demontage erfordert. Erwägen Sie den Austausch älterer Steckdosen. Verwendung eines Verlängerungskabels: Wenn Sie ein Verlängerungskabel verwenden, sollte es die zuvor genannten Kriterien erfüllen – 3-adrig, Mindestleiterquerschnitt von 2,5mm² und eine Steckdose mit 16A-Bewertung. Erdung – Was tun, wenn sie fehlt oder fehlerhaft ist: Eine ordnungsgemäße Erdung ist für sicheres Laden unerlässlich. Unsere Ladegeräte melden im Gegensatz zu einigen anderen auf dem Markt automatisch einen Fehler (Fehlercode E im Modell AMP-P35) und stoppen das Laden, wenn die Erdung beeinträchtigt ist. In solchen Fällen kontaktieren Sie einen Elektriker, um die Erdungsprobleme der elektrischen Installation zu beheben. Wenn Sie trotz fehlerhafter Erdung Ihr Fahrzeug laden möchten, können Sie dies auf eigenes Risiko tun, indem Sie diese Sicherheitsfunktion deaktivieren. Drücken und halten Sie dazu das Uhr-Symbol mindestens 10 Sekunden lang, nachdem Sie das Ladegerät an die Stromquelle angeschlossen haben (verbinden Sie es während dieses Vorgangs nicht mit dem Auto). Diese Einstellung wird dauerhaft im Ladegerät gespeichert, auch nach dem Trennen von der Stromquelle. Selbstüberprüfung der Erdung: Um die Erdung zu Hause zu überprüfen, können Sie einen typischen Steckdosentester kaufen, der etwa 40-50 PLN kostet. Kommunikation mit Ihrem Fahrzeug: A. Tragbares Ladegerät (häufig als "Brick" bezeichnet): Verwenden Sie das mitgelieferte Ladegerät mit dem Stecker für die Steckdose und dem Anschluss für Ihr Fahrzeug. B. Auswahl der Steckdose: Stellen Sie sicher, dass die Steckdose ordnungsgemäß geerdet und in gutem Zustand ist. C. Anschluss des Ladegeräts: Stecken Sie das Ladegerät in die Steckdose und dann in Ihr Fahrzeug. Kontrollleuchten am Ladegerät zeigen die Bereitschaft zum Laden an. D. Laden: Die Kontrollleuchten des Ladegeräts und der Bordcomputer Ihres Fahrzeugs zeigen den Ladefortschritt an. Sie können eine Ladelimitierung, einen Timer und die Ladeleistung einstellen. E. Beenden des Ladevorgangs: Sie können entweder warten, bis das Fahrzeug das Laden beendet, oder es über das Bord-System des Autos stoppen, was oft durch Doppelklick auf die Türentriegelungstaste erfolgt, wodurch das Laden beendet und der Ladeanschluss entriegelt wird. Ordnungsgemäßer Leitungsschutz: Der Stromkreis sollte mit einer Sicherung oder einem Leistungsschalter ausgestattet sein, der auslöst, wenn der Strom den Nennwert überschreitet. Für das Laden eines 3,7 kW (16A) Fahrzeugs wird ein 16A-Leistungsschalter mit B-Charakteristik benötigt. Wenn mehrere Steckdosen denselben Stromkreis teilen, kann das Anschließen zusätzlicher Geräte dazu führen, dass der Leistungsschalter auslöst. Die Leistung zusätzlicher Geräte sollte minimal sein, um eine Überlastung zu vermeiden. Wenn Sie unsicher über den Zustand Ihrer Installation und notwendige Änderungen sind, ist es ratsam, einen Fachmann zu konsultieren. Wir empfehlen die Verwendung eines Fehlerstromschutzschalters (Typ A RCD), vorzugsweise mit Gleichstromerkennung (DC), im Stromkreis.