Oktober 2023. Paris. Stellantis präsentiert der Welt etwas, das die Spielregeln auf dem europäischen Elektrofahrzeugmarkt verändern sollte. Es war kein weiterer Luxus-SUV mit 600 km Reichweite und einem Preis von über 60.000 €. Es war ein kleines, urbanes Auto mit einem Einstiegspreis von 23.300 € und dem Versprechen, dass Elektromobilität kein Spielzeug nur für Reiche ist. Der Citroën ë-C3 sollte die Frage beantworten, die Millionen Europäer beschäftigt: Kann ich mir ein Elektroauto leisten? Die Marktreaktion war sofort. Die Automobilmedien explodierten förmlich vor Begeisterung. „Elektroauto für das Volk“, „Dacia Spring-Killer“, „Revolution im Budget-EV-Segment“. Aber waren diese Worte gerechtfertigt? Hat Citroën wirklich ein Auto geschaffen, das die Elektromobilität für die Mittelschicht öffnet? Oder war es ein weiteres Marketingversprechen, das an den Realitäten des Alltags scheitert? Nach fast zwei Jahren seit der Premiere und über einem halben Jahr seit dem Markteintritt in Polen können wir diese Fragen nun beantworten. Und die Antwort ist nicht einfach – aber das ist eigentlich gut so. Denn der ë-C3 ist ein Auto voller Kompromisse, und genau diese Kompromisse helfen ihm, eine Nische zu treffen, deren Existenz vielen Herstellern offenbar nicht bewusst ist. Aber fangen wir mit den Grundlagen an: Was ist der Citroën ë-C3 eigentlich? Der Citroën ë-C3 ist die vierte Generation des ikonischen C3-Modells, das seit 2002 5,6 Millionen Einheiten verkauft hat. Es ist das wichtigste Modell im Citroën-Portfolio und macht 29 % des Verkaufsvolumens der Marke in Europa aus. Allein im Jahr 2022 erreichte das C3-Modell 11 % des gesamten europäischen B-Segment-Marktes. Aber beachten Sie - der neue ë-C3 ist nicht einfach eine elektrifizierte Version seines Vorgängers. Es ist eine völlig neue Konstruktion, basierend auf der Smart Car Plattform, die von der Stellantis-Gruppe speziell für erschwingliche Elektroautos für Schwellenmärkte und Europa entwickelt wurde. Diese Plattform feierte in Indien Premiere, wo unter dem Namen Citroën C3 bereits zehntausende Einheiten in der Verbrennungsversion unterwegs sind. Grundlegende technische Daten (2025): Batterie: 44 kWh (LFP - Lithium-Eisenphosphat) Motor: 83 kW / 113 PS, 120 Nm WLTP-Reichweite: 320 km (44 kWh Version) 0-100 km/h Beschleunigung: 11 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 135 km/h AC-Ladung: 7,4 kW (Standard), 11 kW (Option) DC-Ladung: 100 kW (20-80 % in 26 Minuten) Stecker: CCS2 (Combo 2) Versionen verfügbar in Polen (2025): 1. You - ab 107.950 PLN 16-Zoll-Stahlräder LED-Scheinwerfer Citroën Advanced Comfort Fahrwerk Head-Up Display (Projektion auf das Armaturenbrett) Manuelle Klimaanlage 6 Airbags Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer Spurhalteassistent Notbremsassistent 2. Plus - ab 114.000 PLN Zusätzlich: 17-Zoll-Stahlräder Dachreling Zweifarbige Karosserie (Option) 10,25"-Bildschirm mit Navigation Kabelloses Android Auto und Apple CarPlay 3. Max - ab 125.100 PLN Zusätzlich: 17-Zoll-Alufelgen 3D-Navigation Rückfahrkamera Automatische Klimaanlage Induktives Smartphone-Laden Beheizbare und elektrisch einklappbare Spiegel Getönte Heckscheiben Das sind nicht mehr die Zeiten, in denen „günstiges Elektroauto“ ein spartanisches Interieur ohne Bildschirm und mit Plastik-Radkappen bedeutete. Citroën zeigt, dass man ein erschwingliches Elektroauto produzieren kann, das sich nicht für seine Ausstattung schämt. LFP-Batterie: Philosophie der Langlebigkeit statt Energiedichte Eine der wichtigsten und kontroversesten technischen Entscheidungen beim ë-C3 ist die Wahl von LFP (Lithium-Eisen-Phosphat)-Batterien statt der beliebten NMC (Nickel-Mangan-Kobalt). Diese Wahl prägt den Charakter dieses Autos. Warum LFP? LFP-Batterien sind eine seit Jahren bekannte Technologie, die aber erst in den letzten Jahren im Automobilbereich an Popularität gewonnen hat. Sie werden hauptsächlich von chinesischen Giganten wie CATL und BYD produziert. Ihre größten Vorteile sind: Langlebigkeit: LFP-Batterien halten deutlich mehr Ladezyklen aus als NMC. Während eine typische NMC-Batterie nach 1000-1500 Zyklen Kapazität verliert, schafft LFP problemlos 3000-4000 Zyklen. In der Praxis bedeutet das, dass ein ë-C3 mit 200.000 Kilometern noch 80-85 % seiner ursprünglichen Batteriekapazität hat. Sicherheit: LFP ist chemisch stabiler und schwerer entflammbar. Sie enthalten kein Kobalt oder Nickel – Metalle, die bei hohen Temperaturen Kettenreaktionen auslösen können. Das ist im Sicherheitskontext wichtig. Preis: Die Produktion von LFP-Batterien ist etwa 20-30 % günstiger als die von NMC. Gerade dank LFP konnte Citroën den Preis des ë-C3 unter 25.000 € bringen. Ökologie: Kein Kobalt (oft unter unethischen Bedingungen im Kongo abgebaut) und Nickel (energieintensiver Abbauprozess) ist ein Plus für die Umwelt. Aber es gibt auch Nachteile Die Energiedichte von LFP-Batterien ist etwa 15-20 % niedriger als bei NMC. Das bedeutet, dass eine LFP-Batterie bei gleicher Kapazität (44 kWh) mehr wiegt und mehr Platz einnimmt. In der Praxis wiegt der ë-C3 mit 44-kWh-Batterie 1419 kg – das ist relativ schwer für ein 4-Meter-Auto. Der zweite Nachteil ist die schlechtere Effizienz bei niedrigen Temperaturen. LFP-Batterien verlieren bei Kälte mehr Kapazität als NMC. Citroën hat sich nicht für eine aktive Batteriewärme entschieden, was bedeuten kann, dass im Winter die Reichweite um 30-40 % sinkt und das Schnellladen spürbar langsamer wird. Dies ist ein Kompromiss, der sich aus dem Preis ergibt – ein Heizsystem kostet mehrere tausend Zloty extra. Zukunft: Version mit 30-kWh-Batterie Citroën kündigte für 2025 eine günstigere Version des ë-C3 mit einer 30-kWh-Batterie, einer Reichweite von etwa 200 km und einem Startpreis von 19.990 € (ca. 86.000 PLN) an. Dies ist eine direkte Antwort auf den Dacia Spring. Kleinere Batterie, schwächerer Motor (82 PS), aber ein Preis, der die Elektromobilität für Tausende polnischer Familien wirklich öffnen könnte. Für wen ist diese Version gedacht? Für Menschen, die hauptsächlich in der Stadt fahren und deren tägliche Fahrleistung 100-120 km nicht überschreitet. Die WLTP-Reichweite von 200 km bedeutet realistisch etwa 150-160 km unter Stadtbedingungen im Sommer und etwa 100-120 km im Winter. Das reicht für die überwiegende Mehrheit der städtischen Nutzer. AC- und DC-Laden: Wo Citroën einen Kompromiss einging AC-Laden: Standard 7,4 kW, Optional 11 kW Hier beginnt eines der wichtigsten Themen für zukünftige ë-C3-Besitzer. Standardmäßig ist das Auto mit einem 7,4 kW (einphasigen) Onboard-Ladegerät ausgestattet. Das bedeutet: 0-100% Laden mit 7,4 kW: etwa 6 Stunden 20-80% Laden mit 7,4 kW: etwa 4 Stunden 10 Minuten Es gibt aber auch eine 11 kW (Drehstrom) Ladeoption, die gegen einen Aufpreis von etwa 400 € (in Deutschland) erhältlich ist. Mit dieser Option: 0-100% Laden mit 11 kW: etwa 4 Stunden 20-80% Laden mit 11 kW: etwa 2 Stunden 50 Minuten Welche Version macht Sinn? Es hängt von Ihrer Hausinstallation ab: Sie haben nur eine 230V-Steckdose (einphasig): Die Standardversion mit 7,4 kW ist ausreichend Sie werden niemals 11 kW Leistung ohne Drehstrominstallation nutzen Mit einer 230V-Steckdose und unseren Q37-, P35-, B35-Ladegeräten (3,7 kW) dauert das vollständige Laden etwa 12 Stunden Sie haben oder planen eine Drehstrominstallation (CEE 16A): Definitiv lohnt sich der Aufpreis für die 11 kW Option Sie gewinnen fast die Hälfte an Ladezeit Die 11 kW Option ist eine Investition in die Zukunft – auch wenn Sie jetzt keine Drehstrominstallation haben Sie sind unsicher: Fragen Sie einen Elektriker zu Ihrer Installation Prüfen Sie, ob Sie zu Hause Drehstrom-Schutzschalter haben (drei Eingänge statt einem) Im Zweifel lieber die 11 kW Option wählen – langsamer laden kann man immer, schneller laden als der Bordlader erlaubt nicht DC-Laden: 100 kW ist ein solider Standard Gegen günstige Elektroautos schlägt sich der ë-C3 sehr gut. Die DC-Ladeleistung beträgt 100 kW, was Folgendes ermöglicht: 20-80 % in 26 Minuten (bei optimaler Batterietemperatur) 10-80 % in etwa 30-32 Minuten Zum Vergleich: Dacia Spring: 30 kW DC (20-80 % in etwa 50 Minuten) MG4 Standard Range: 88 kW DC Renault 5: 100 kW DC Citroën positioniert sich genau dort, wo es sein muss. 100 kW reichen aus, um Fahrten über 200 km ohne Frust zu ermöglichen, aber gleichzeitig zahlt man nicht für Funktionen, die man vielleicht nicht nutzt. Wo unterwegs laden? Gute Nachrichten: Der ë-C3 hat einen CCS2 (Combo 2) Anschluss, den europäischen Standard. Das bedeutet Zugang zu: Ionity: Netzwerk von Schnellladestationen entlang der Autobahnen, 350 kW Leistung (ë-C3 nimmt max. 100 kW) Orlen Charge: Ausbau des polnischen Netzes, 50-150 kW Stationen Greenway: Eines der größeren Netzwerke in Polen, hauptsächlich 50 kW Stationen Tesla Supercharger (ausgewählte Standorte): Seit 2024 öffnet Tesla einen Teil seiner Stationen für andere Marken Ladekurve: Was passiert nach 80 %? Wie jedes Elektroauto lädt der ë-C3 schnell bis etwa 80 % Kapazität, danach sinkt die Leistung. Das ist ein natürlicher Batterieschutz. Die Kurve sieht ungefähr so aus: 0-20%: etwa 95-100 kW 20-50%: etwa 90-95 kW 50-80%: etwa 70-80 kW 80-90%: etwa 30-40 kW 90-100%: etwa 10-15 kW Praktische Schlussfolgerung: Laden Sie an DC-Stationen niemals über 80 %, es sei denn, es ist unbedingt nötig. Das Laden von 80 % auf 100 % dauert genauso lange wie von 20 % auf 80 %, und das ist einfach ineffizient. Welchen Ampere Point Charger für den Citroën ë-C3 wählen? Das ist eine entscheidende Frage für jeden zukünftigen Besitzer. Die Antwort hängt davon ab, welche Onboard-Ladegerät-Version Ihr Auto hat. Szenario 1: Sie haben die Standard 7,4 kW AC Version Wenn Sie nicht extra für die 11 kW Option bezahlt haben, hat Ihr Auto ein 7,4 kW Onboard-Ladegerät. In diesem Fall: Unsere Empfehlungen: Q74 (7,4 kW, tragbar) - ab hier Q74 Link Perfekte Wahl für die Standardversion Leistung: 7,4 kW (1-phasig 32A, rote CEE32-Steckdose) Volle Ladung: etwa 6 Stunden WiFi-App: Ladeüberwachung, Statistiken, Zeitpläne Sie können es auf Reisen mitnehmen Robuste Konstruktion IP66/IK10 (hält dem Überfahren durch ein Auto stand) P72 (7,4 kW, tragbar) - von hier P72 Link Günstigere Alternative ohne App Leistung: 7,4 kW 2,4" LCD-Display Timer, Stromregelung Einfachere Bedienung Warum NICHT Q11/P11? Weil Ihr Auto ein 7,4 kW Ladegerät hat und nicht 11 kW Leistung nutzen wird. Das ist wie einen Ferrari zu kaufen, um in der Stadt mit 50 km/h zu fahren. Sie zahlen zu viel für eine Funktion, die Sie nicht nutzen. Szenario 2: Sie haben die optionale 11 kW AC Version Wenn Sie extra für die 11 kW Option (dreiphasiges Onboard-Ladegerät) bezahlt haben, dann: Unsere Empfehlungen: Q11 (11 kW, tragbar mit App) - von hier Q11 Link Beste Wahl für 11 kW Version Leistung: 11 kW (3-phasig 16A, CEE16A-Steckdose) Volle Ladung: etwa 4 Stunden WiFi-App: volle Kontrolle, Energie-Statistiken, kWh-Limit Portabilität: Nimm es mit auf Reisen Version mit Adaptern: Q11 mit Adaptersystem ermöglicht auch das Laden an 230V-Steckdose (3,7 kW) - von hier Link P11 (11 kW, tragbar ohne App) - von hier P11 Link Günstigere Option ohne WiFi Leistung: 11 kW (3-phasig 16A) 2,4" LCD-Display Robuste Konstruktion Einfach, zuverlässig Unterschied Q11 vs P11: Beide sind tragbar (benötigen keine feste Montage, können bewegt werden). Hauptunterschiede: Q11: WiFi-App, Option zum Kauf der Version mit Adaptern (Vielseitigkeit), Stromanpassung in 1A-Schritten auch während des Ladens P11: Niedrigerer Preis, einfachere Bedienung, LCD-Display Szenario 3: Sie haben keine Drehstrominstallation (nur 230V-Steckdose) Wenn Sie zu Hause nur eine Standard-230V-Steckdose haben und keine Investition in eine Drehstrominstallation planen: Unsere Empfehlungen: Q37 (3,7 kW) - von hier Q37 Link Leistung: 3,7 kW (1-phasig 16A, Schuko-Steckdose) Volle ë-C3-Ladung: etwa 12 Stunden Für wen: Personen, die maximal 50-80 km täglich fahren Übernachtladen = ausreichend P35 (3,7 kW) - von hier P35 Link Günstigere Version ohne WiFi Robust gefertigt Display, Timer B35 (3,7 kW, einfachste Ausführung) - von hier B35 Link Die günstigste Option Stromanpassung per Knopf Kein LCD-Display Achtung! Etwa 20 % der Heimsteckdosen sind fehlerhaft installiert (keine Erdung, vertauschte Phasen, unzureichender Drahtquerschnitt). Unsere Ladegeräte erkennen dies und erlauben kein Laden, um Ihr Auto und Zuhause zu schützen. Das ist ein Feature, kein Fehler. Universelle Option: Q11 mit Adaptern Wenn Sie sich nicht sicher sind oder maximale Flexibilität wünschen, gibt es Q11 mit intelligentem Adaptersystem – hier Link. Was bringt das? CEE16A-zu-Schuko-Adapter: Sie können von 230V-Steckdose laden (3,7 kW) Haupt-CEE16A-Steckdose: 11 kW Laden bei Drehstrominstallation Dies ist eine „2-in-1“-Lösung: Sie haben Ladeflexibilität von jeder Quelle, aber wenn Sie eine Drehstrominstallation erhalten, nutzen Sie sofort volle 11 kW. Beispiel Citroën ë-C3 Ladezeiten (44 kWh) Ladegerät Leistung 0-100% 20-80% Für wen? Q37/P35/B35 3,7 kW ~12h ~8h Nur 230V-Steckdose, geringe Fahrleistung Q74/P72 7,4 kW ~6 Std. ~4h CEE32-Installation, Standard 7,4 kW Version Q11/P11 11 kW ~4h ~2h 50min CEE16A-Installation, 11 kW Option DC-Station 100 kW ~40 Min ~26 Min Unterwegs Vor dem Kauf eines Ladegeräts – Überprüfen Sie Ihre Steckdose! Dies ist die wichtigste Entscheidung! Bevor Sie ein Ladegerät kaufen, müssen Sie wissen, welche Installation Sie haben. So prüfen Sie es: Option 1: Sie haben eine 230V-Steckdose (Schuko) Dies ist eine Standard-„Haus“-Steckdose. Wenn dies Ihre einzige Option ist: Ladung: 3,7 kW (16A) Volle ë-C3-Ladung: etwa 12 Stunden Ladegerät: Q37, P35 oder B35 Warnung: 20 % der Installationen haben Mängel – unsere Ladegeräte erkennen dies Option 2: Sie haben eine CEE-Steckdose (Industrie) CEE-Steckdosen sind „Industrie“-Steckdosen, rot oder blau: CEE 16A „Kleinleistung“ (3-phasig): Ladung: 11 kW Ladegerät: Q11 oder P11 Volle Ladung: etwa 4 Stunden CEE 32A „Großleistung“ (1-phasig, rot): Ladung: 7,4 kW Ladegerät: Q74 oder P72 Volle Ladung: etwa 6 Stunden Wissen Sie nicht, was Sie haben? Machen Sie ein Foto von Ihrer Steckdose und senden Sie es uns Fragen Sie einen Elektriker Wählen Sie Q11 mit Adaptern – es funktioniert mit jeder Quelle Tests und Bewertungen: Was sagen die ersten Besitzer? Nach fast einem Jahr seit Markteinführung liegen uns bereits erste Tests und Bewertungen von echten ë-C3 Nutzern vor. Und das Bild ist vielfältig. Professionelle Tests Francuskie.pl (Januar 2025): Das Magazin führte einen Test auf einer 98 km langen urbanen Strecke durch. Ergebnisse: Start: 98 % Batterie, 315 km Reichweite Ende: 68 % Batterie verbleibend Verbrauch: 11,9 kWh/100 km (Anzeige im Bordcomputer) Wenn die Angaben stimmen, entspricht der Verbrauch den Herstellerangaben. Die reale urbane Sommerreichweite kann sogar 370-400 km erreichen. Allerdings bemerkte der Tester Probleme bei Seitenwind – die Karosserie schwankte leicht auf der Schnellstraße. Elektrowoz.pl: Das polnische Portal bemerkte das Fehlen einer Wärmepumpe. Dies ist eine bedeutende Kostenentscheidung – eine Wärmepumpe spart im Winter 30-40 % Energie, kostet aber 3-4 Tausend Zloty. Citroën entschied sich für eine elektrische Widerstandsheizung (wie im Ofen), die günstiger, aber weniger effizient ist. Ergebnis? Im Winter sinkt die Reichweite um 30-40 %, von 320 km WLTP auf realistische 190-220 km. Das reicht für die meisten städtischen Nutzer noch aus, aber bei der Planung von Winterfahrten sollte man dies berücksichtigen. ADAC (erwarteter Test 2025): Der deutsche Automobilclub ADAC ist bekannt für die detailliertesten Tests von Elektroautos in Europa. Ein vollständiger ë-C3 Test wurde noch nicht veröffentlicht, aber basierend auf Tests ähnlicher Fahrzeuge (Dacia Spring, Peugeot e-208) können wir Folgendes erwarten: Reale Sommerreichweite (Autobahn 120 km/h): etwa 220-240 km Reale Winterreichweite (Stadt): etwa 190-220 km Reale Winterreichweite (Autobahn): etwa 150-170 km Besitzerbewertungen Erste Stimmen von echten Nutzern tauchen in Foren und Facebook-Gruppen auf: Positiv: "Geräumiger Innenraum, kein Problem mit 4 Erwachsenen auf 200-km-Fahrt" "Citroën Advanced Comfort-Federung funktioniert wirklich – sanft und komfortabel" "Für meinen 60 km langen Arbeitsweg völlig ausreichend" "100 kW DC-Ladung ist bei diesem Preis ein Game-Changer – erste lange Fahrt stressfrei" "Endlich ein Elektroauto, das nicht wie ein Raumfahrzeug aussieht" Negativ: "Winterreichweite fiel um 35 %, von 310 km auf 200 km" "Polsterung in der Basisversion besteht aus hartem Kunststoff, etwas billig" "Keine Wärmepumpe spart am falschen Ende" "Head-up-Display ist Marketing-Unsinn – es ist nur eine Projektion auf Plastik, nicht auf die Windschutzscheibe" "Die Software ist dumm, ich bevorzuge Android Auto" Neutral: "Das ist kein Auto für 700-km-Touren an einem Tag, aber für meine städtischen Bedürfnisse ist es großartig" "113 PS sind mehr als genug, 11 Sekunden auf 100 sind normal" "310 Liter Kofferraum sind in Ordnung, aber nicht mehr" Batteriedegradation: Was wir wissen Hier beginnt es vielversprechend. LFP-Batterien sind für ihre Langlebigkeit bekannt. Tests mit Tesla Model 3 und LFP-Batterien zeigen, dass nach 200.000 Kilometern die Degradation etwa 8-12 % beträgt. Das bedeutet, dass ë-C3 nach 5-7 Jahren intensiver Nutzung immer noch eine reale Reichweite von etwa 280-290 km statt der ursprünglichen 320 km haben wird. Zum Vergleich: NMC-Batterien verlieren im gleichen Zeitraum 15-20 % ihrer Kapazität. LFP ist eine langfristige Investition. Tipps für maximale Batterielebensdauer: Bis 80 % laden, nicht 100 % (außer bei geplanter langer Fahrt) Regelmäßig nicht unter 20 % entladen Im Winter schnelles DC-Laden vermeiden bei kalter Batterie (wenn möglich, Auto vor dem Laden aufwärmen) Im Sommer im Schatten parken - Batterien mögen keine Hitze über 35 °C Routenplanung Beispiel: Warschau nach Krakau (290 km) Start: 100 % Batterieladung (320 km Reichweite) Nach 200 km: Ladehalt in Piotrków Trybunalski (Orlen Charge) Laden: 20 % bis 80 % in 26 Minuten (ë-C3 mit 11 kW Option) Ziel: Ankunft mit 40 % Batterieladung Realistisch gesehen können Sie diese Strecke ohne Laden schaffen, aber besser einmal anhalten als „auf Reserve“ ankommen. Fazit: Für wen ist der Citroën ë-C3 geeignet? Nach Analyse aller Daten, Tests und Bewertungen können wir mehrere wichtige Schlussfolgerungen ziehen: ë-C3 ist für Sie, wenn: Sie fahren hauptsächlich in der Stadt oder auf Strecken bis zu 200 km täglich Sie können zu Hause laden (eine 230V-Steckdose reicht aus) Sie suchen ein geräumiges Auto für 4 Personen (das ist kein Mikro-Stadtwagen wie der Dacia Spring) Sie schätzen Komfort mehr als Leistung (Citroën Advanced Comfort-Federung ist ein echter Vorteil) Sie wollen ein Elektroauto zu einem vernünftigen Preis unter 30.000 € Sie legen Wert auf Langlebigkeit - LFP-Batterien halten länger als das Auto selbst ë-C3 ist NICHT für Sie, wenn: Sie fahren regelmäßig mehr als 300 km täglich – dies ist kein Langstreckenauto Sie brauchen einen großen Kofferraum – 310 Liter sind okay, aber nicht mehr Sie wollen eine hochwertige Verarbeitung – dies ist ein Budget-Elektroauto, kein Mercedes Sie leben in einem kalten Klima und fahren im Winter hauptsächlich Autobahn – keine Wärmepumpe plus Autobahn bedeutet 150-170 km Reichweite Sie erwarten fortschrittliche Technologie – dies ist ein einfaches, ehrliches Auto ohne Schnickschnack Urteil Der Citroën ë-C3 ist keine Revolution. Es ist Evolution – kleine Schritte in die richtige Richtung. Ist es ein „Elektroauto für das Volk“? In gewissem Sinne ja. Der Einstiegspreis von 108.000 PLN ist immer noch viel, aber betrachtet man die polnische Realität (Durchschnittsgehalt, Lebenshaltungskosten), ist es so nah an „Erschwinglichkeit“, wie man ohne den Kauf eines chinesischen Dacia Spring kommen kann. Der größte Vorteil des ë-C3 ist das Fehlen von Verrücktheiten. Dies ist kein Auto, das versucht, alles für jeden zu sein. Es ist ein ehrliches Elektroauto der B-Klasse, das seinen Zweck erfüllt – transportiert bequem 4 Personen für 200-250 km, lädt über Nacht zu Hause und einmal pro Woche parkt man an einer DC-Station und lädt in 30 Minuten für eine längere Fahrt nach. Ist das genug? Für 80 % der Nutzer - absolut ja. Quellen (1) autoGALERIA - "Citroen e-C3 2024 ist günstiger Stromfahrspaß. Hier ist das Elektroauto für das Volk"(2) samochody.pl - "Neuer Citroen C3 - Preise, Maße und Spezifikationen"(3) Polisoteka Moto - "Citroen e-C3 - technische Daten, Meinungen, Preise"(4) wyborkierowcow.pl - "Citroen e-C3 Max (2024 - ) - technische Daten"(5) nowyosobowy.pl - "Citroen e-C3 2024 vorgestellt"(6) e-vehicles.pl - "Citroen e-C3 - Preis, Meinungen, Spezifikationen und technische Daten"(7) Chargemap - "Alles, was Sie über das Laden des elektrischen ë-C3 wissen müssen"(8) samochody.pl - "Citroën ë-C3 - günstiger Elektroflitzer aus Frankreich"(9) Francuskie.pl - "Erste Fahrt: Ist der Citroën e-C3 das städtische Ideal?"(10) Auto Katalog - "Neuer Citroen e-C3 (2024) - Preis"(11) Elektromobilni.pl - "Elektrischer, städtischer ë-C3 für weniger als 90.000 PLN"(12) e-mobilni.pl - „Citroen e-C3 2025. Wersje, silniki, ceny“(13) EVKX.net - „Citroën ë-C3 - Full Specs, Features, Range & Comparison“(14) Wallbox Discounter - „Need an Citroen e-C3 EV Charger?“(15) Mobility Portal - „The new Citroën ë-C3 is now available for order“(16) EVspecs - „Citroën ë-C3 - tech specs and prices“(17) Electrifying - „Citroen e-C3 Review & Buying Guide 2024“(18) electrive.com - „Citroën ë-C3 available to order from 23,300 euros“(19) Elektrowoz.pl - „Nowy Citroen e-C3 kontra Dacia Spring“(20) Francuskie.pl - „Nowy tani Citroën ë-C3 wkrótce trafi do oferty“ Unsere Ladegeräte prüfen Für Standard 7,4 kW Version: Q74 - tragbares Ladegerät 7,4 kW mit App P72 - tragbares Ladegerät 7,4 kW Für optionale 11 kW Version: Q11 - tragbares Ladegerät 11 kW mit App Q11 mit Adaptern - universelles Ladegerät 11 kW P11 - tragbares Ladegerät 11 kW Zum Laden an 230V-Steckdose: Q37 - tragbares Ladegerät 3,7 kW mit App P35 - tragbares Ladegerät 3,7 kW B35 - tragbares Ladegerät 3,7 kW (Basis)